▶ 2:08Precht·Zum deutschen Aufrüstungsprogramm und seinen KostenTeilw.98% sicher
„Ich glaube, dass dieser volkswirtschaftliche Wahnsinn, jetzt einhundert Milliarden im Jahr für Aufrüstung auszugeben und das jetzt schon für die nächsten 10 Jahre quasi festgeschrieben — also eine Rekordaufrüstung, ja? Die größte in der Geschichte der Bundesrepublik. Dass die Folgen hat, über die wir im Augenblick gar nicht nachdenken."
Kernaussage
Deutschland gibt aktuell 100 Milliarden Euro im Jahr für Aufrüstung aus, festgeschrieben für die nächsten 10 Jahre.
Deutschlands Verteidigungsausgaben 2026 betragen laut Bundestag und Bundesregierung tatsächlich ca. 108,2 Milliarden Euro (82,69 Mrd. regulärer Wehretat + 25,51 Mrd. aus dem Sondervermögen Bundeswehr) – Prechts Angabe von "100 Milliarden" ist also eine grobe Annäherung, die eher zu niedrig ist. Die Behauptung, dies sei "für die nächsten 10 Jahre festgeschrieben", ist jedoch sachlich falsch: Der Bundeshaushalt wird jährlich neu beschlossen, und die mittelfristige Finanzplanung reicht laut Bundesfinanzministerium nur bis 2029. Das Sondervermögen (100 Mrd. Einmal-Topf aus 2022) war zudem bereits bis 2027 geplant aufgebraucht zu sein – es handelt sich nicht um ein dauerhaftes Jahresbudget auf 10 Jahre.
ℹDas ursprüngliche 100-Mrd.-Sondervermögen (Zeitenwende 2022) war eine einmalige Sonderzahlung für Rüstungsprojekte, kein jährlicher Betrag. Der tatsächliche jährliche Verteidigungshaushalt 2026 beträgt ~108 Mrd. Euro, soll aber laut Finanzplan schrittweise bis 2029 auf 3,5% des BIP steigen – was deutlich mehr als 100 Mrd. wären.
▶ 2:17Precht·Zum historischen Ausmaß der deutschen AufrüstungGrößt.98% sicher
„Also eine Rekordaufrüstung, ja? Die größte in der Geschichte der Bundesrepublik. Dass die Folgen hat, über die wir im Augenblick gar nicht nachdenken."
Kernaussage
Die aktuelle Aufrüstung ist die größte in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
In absoluten Zahlen erreichen Deutschlands Verteidigungsausgaben 2025 mit rund 114 Milliarden US-Dollar (lt. SIPRI) und einem geplanten Budget von 108,2 Mrd. Euro für 2026 tatsächlich historische Höchstwerte – dies ist der vierte Platz weltweit. Gemessen am BIP-Anteil (2,3 % in 2025) liegt Deutschland hingegen noch deutlich unter den Werten der frühen Bundeswehr-Jahre: 1960 betrug der Verteidigungsetat 24,6 % des Bundeshaushalts, und während des Kalten Krieges lagen die BIP-Anteile regelmäßig bei 3–4 %. Der Begriff „größte Aufrüstung" ist also in absoluten Zahlen korrekt, in relativer Betrachtung (% BIP) aber nicht zutreffend. Da Precht keine Einschränkung macht, ist die Aussage im Kern weitgehend wahr, aber ohne den relativierenden historischen BIP-Kontext unvollständig.
ℹDas Sondervermögen Bundeswehr (100 Mrd. €, beschlossen 2022) sowie die Reform der Schuldenbremse 2025 (Militärausgaben über 1 % BIP ausgenommen) sind strukturelle Weichenstellungen, die die aktuelle Aufrüstung in ihrer Dimension tatsächlich historisch einmalig für die Nachkriegszeit machen – zumindest was die absolute Dynamik und die politische Kehrtwende betrifft.
▶ 3:27Markus Lanz·Geplante Vergrößerung der BundeswehrIrr.68% sicher
„Wir haben vor, die Bundeswehr 100000 Mann oder 120000 Mann zu vergrößern. Das muss alles finanziert werden, und zwar dauerhaft finanziert werden. Investitionen in die Rüstung, sind ja nicht in dem, können wir ja nicht sagen, in einem Jahr, na ja, komm, machen wir mal wieder rückgängig."
Kernaussage
Deutschland plant, die Bundeswehr um 100.000 bis 120.000 Mann zu vergrößern.
Die Behauptung ist ohne entscheidenden Kontext irreführend: Deutschland plant tatsächlich einen erheblichen Aufwuchs der Bundeswehr, aber die Zahl von 100.000–120.000 bezieht sich nicht auf aktive Soldaten. Laut Wikipedia-Tabelle zur Bundeswehr-Personalplanung ist das der geplante Anstieg der Reservisten bis 2028 (von ~60.000 auf 100.000–120.000). Der Aufwuchs bei aktiven Soldaten ist deutlich kleiner: von aktuell rund 186.000 (Stand Jan. 2026) auf 260.000 bis 2035, also ein Plus von etwa 74.000 aktiven Soldaten. Das langfristige Gesamtziel (aktiv + Reservisten) lautet 460.000 Personen bis 2035 gemäß der Gesamtkonzeption der Verteidigung des BMVg.
ℹDas langfristige Ziel laut NATO-Zusage (Sommer 2025) und Gesamtkonzeption der Verteidigung: bis 2035 mindestens 260.000 aktive Soldaten (+ca. 75.000 gegenüber heute) und mindestens 200.000 Reservisten (+ca. 140.000). Das Gesamtziel (aktiv + Reservisten) beläuft sich auf 460.000. Die Zahl 100.000–120.000 entspricht dem Reservistenziel für 2028.
▶ 4:38Richard David Precht·Reagans Strategie gegen die Sowjetunion im Kalten KriegTeilw.68% sicher
„Ron de Fragon hat das wörtlich gesagt, ne. Wir werden die die Sowjetunion in einen Rüstungswettkampf verwickeln, den sie nicht gewinnen kann. Und ganz richtig ist, dass es gibt mehrere Gründe, die zum Zusammenbruch der Sowjetunion geführt haben, aber diese monströse Aufrüstung im Vergleich zur schwachen Wirtschaftsleistung."
Kernaussage
Ronald Reagan hat wörtlich gesagt, man werde die Sowjetunion in einen Rüstungswettkampf verwickeln, den sie nicht gewinnen kann.
Reagan hat 1978 sinngemäß gesagt, die Sowjetunion könne einen Rüstungswettbewerb mit den USA nicht gewinnen ("the Soviet Union cannot possibly match us in an arms race"), und seine Strategie enthielt tatsächlich das Element, die UdSSR wirtschaftlich unter Druck zu setzen. Es gibt jedoch kein verbürgt überliefertes wörtliches Zitat, das exakt dem von Precht behaupteten Wortlaut entspricht – insbesondere die aktiv-strategische Formulierung „werde die Sowjetunion in einen Rüstungswettkampf verwickeln, den sie nicht gewinnen kann" ist als exaktes Originalzitat nicht nachweisbar. Der Kern der Aussage – Reagan vertraute darauf, die Sowjetunion in einem Rüstungswettlauf zu übertrumpfen – ist historisch belegt, aber die Behauptung eines wortwörtlichen Zitats ist nicht bestätigt.
ℹDie Idee, die Sowjetunion wirtschaftlich durch Rüstungsausgaben zu erschöpfen, ist als US-Strategie der 1980er gut dokumentiert (u.a. NSDD-75). Ob Reagan dies selbst so öffentlich formuliert hat oder ob es sich um eine paraphrasierte Zusammenfassung seiner Politik handelt, ist entscheidend für die Bewertung des Zitat-Anspruchs.
▶ 6:53Richard David Precht·Eisenhowers Warnung vor dem militärisch-industriellen KomplexStimmt68% sicher
„Und der hat in seiner Abschiedsrede, und das beschreibt Ulrike Herrmann, im Januar 61 eindringlich auf die Gefahr hingewiesen, dass Armee- und Rüstungsfirmen, wie sie schreibt, unberechtigten Einfluss und unangebrachte Macht erlangen könnten."
Kernaussage
Eisenhower hat in seiner Abschiedsrede im Januar 1961 eindringlich vor dem unberechtigten Einfluss und der unangebrachten Macht von Armee und Rüstungsfirmen gewarnt.
Eisenhower hielt seine Abschiedsrede tatsächlich am 17. Januar 1961 und warnte darin ausdrücklich vor dem „militärisch-industriellen Komplex". Im Originaltext heißt es wörtlich: „In the councils of government, we must guard against the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought, by the military-industrial complex. The potential for the disastrous rise of misplaced power exists and will persist." Prechts Formulierungen „unberechtigter Einfluss" (unwarranted influence) und „unangebrachte Macht" (misplaced power) sind direkte, sinngetreue Übersetzungen aus dem Originaltext der Rede. Die Aussage ist durch Primärquellen (U.S. National Archives, Eisenhower Presidential Library) vollständig belegt.
ℹPrechts Formulierungen „unberechtigter Einfluss" und „unangebrachte Macht" sind wörtliche Übersetzungen der Originalphrasen „unwarranted influence" und „misplaced power" aus Eisenhowers Rede. Eisenhower war selbst einer der höchstdekorierten US-Generäle und verantwortete als Präsident erhebliche Militäretats – was die Überraschungswirkung seiner Warnung erklärte. Die Rede ist ein anerkanntes Meilenstein-Dokument der US-Geschichte.
▶ 8:44Markus Lanz·Wachstum der europäischen Rüstungsindustrie seit UkrainekriegTeilw.88% sicher
„Nur zum Vergleich, vor dem Ukrainekrieg hat die europäische, nicht die deutsche Verteidigungsindustrie einen Umsatz von 70 bis 110000000000 Euro im Jahr gemacht. Wenn ich das richtig im Kopf habe, sind wir mittlerweile bei 1 Zahl von jenseits von 450000000000."
Kernaussage
Die europäische Verteidigungsindustrie hat vor dem Ukrainekrieg einen Jahresumsatz von 70 bis 110 Milliarden Euro gemacht.
Laut SIPRI-Daten erzielten die 26 größten europäischen Rüstungsunternehmen (Top-100 der Welt) im Jahr 2021 – also kurz vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine – zusammen rund 123 Milliarden US-Dollar (~110 Mrd. Euro) Umsatz. Die von Lanz genannte Spanne von 70–110 Milliarden Euro liegt damit am unteren bis mittleren Bereich der tatsächlichen Zahlen; die Obergrenze von 110 Mrd. Euro trifft den SIPRI-Wert für 2021 annähernd, während 70 Mrd. Euro eher die Vorkriegsjahre (z.B. 2019/2020) widerspiegeln könnte. Eine exakt belegte Quelle für die Spanne „70–110 Mrd. Euro" konnte in den verfügbaren Daten nicht identifiziert werden, die Größenordnung ist jedoch grundsätzlich plausibel.
ℹDie Zahlen beziehen sich ausschließlich auf europäische Unternehmen, die in den SIPRI-Top-100 der weltgrößten Rüstungskonzerne gelistet sind – kleinere nationale Anbieter sind darin nicht vollständig erfasst. Je nach Definition von „europäischer Verteidigungsindustrie" (inkl. Dual-Use, alle EU-Staaten, NATO-Europa etc.) variieren die Gesamtzahlen erheblich. Eine offizielle EDA-Quelle (European Defence Agency) konnte im Rahmen dieser Recherche nicht direkt ausgewertet werden.
▶ 8:53Markus Lanz·Wachstum der europäischen Rüstungsindustrie seit UkrainekriegFalsch68% sicher
„Vor dem Ukrainekrieg hat die europäische, nicht die deutsche Verteidigungsindustrie einen Umsatz von 70 bis 110000000000 Euro im Jahr gemacht. Wenn ich das richtig im Kopf habe, sind wir mittlerweile bei 1 Zahl von jenseits von 450000000000. Das muss man sich eigentlich mal klarmachen, ja."
Kernaussage
Der Jahresumsatz der europäischen Verteidigungsindustrie liegt mittlerweile bei über 450 Milliarden Euro.
Der Jahresumsatz der europäischen Verteidigungsindustrie lag laut dem EU-Rat und dem ASD-Jahresbericht 2024 bei 183,4 Milliarden Euro – trotz eines starken Wachstums von 13,8 % gegenüber dem Vorjahr. Das Europäische Parlament (EPRS) schätzt den EU-27-spezifischen Anteil auf rund 148 Milliarden Euro. Die genannte Zahl von „über 450 Milliarden Euro" ist mehr als doppelt so hoch wie der tatsächlich dokumentierte Wert und lässt sich durch keine belastbare Quelle stützen. Selbst wenn man den Gesamtumsatz der ASD-Mitglieder (Luft- und Raumfahrt + Sicherheit + Verteidigung zusammen) zugrunde legt, ergibt sich ein Wert von 325,7 Milliarden Euro – immer noch weit unter 450 Milliarden.
ℹMöglicherweise verwechselt Lanz den reinen Verteidigungsumsatz mit dem Gesamtumsatz der ASD (Luft-/Raumfahrt + Sicherheit + Verteidigung = 325,7 Mrd. €) oder mit globalen Zahlen. Selbst mit großzügigster Auslegung und Prognosen für 2025/2026 ist die 450-Mrd.-Schwelle nicht erreicht. Zum Vergleich: Das 3,5%-BIP-Ziel der NATO würde in Europa jährliche Investitionen von ~220 Mrd. € in Ausrüstung und Munition erfordern – als Zielwert, nicht als aktueller Umsatz.
▶ 9:37Markus Lanz·Deutschlands Haushaltslage und ZinslastUnbel.0% sicher
„dann werden wir grade noch mal in der Lage sein, Arbeit und Soziales, Verteidigung und die notwendigen Zinsen von ungefähr 80000000000, die nur dafür da sind, die Zinslast der aktuell laufenden Darlehen aus diesem Haushalt zu bestreiten."
Kernaussage
Deutschland muss aus seinem Haushalt Zinsen von ungefähr 80 Milliarden Euro für die aktuell laufenden Darlehen bestreiten.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 12:21Richard David Precht·Preisgestaltung in der Rüstungsindustrie, RheinmetallUnbel.0% sicher
„Die Gefahr ist ja dann groß, dass sich Firmen untereinander absprechen und dass sie den Staat über den Tisch ziehen. Und wenn Du jetzt an das denkst, was ich dir eingangs gesagt habe, wenn wir gewusst hätten, dass Rheinmetall für diese eine Drohne 100000 nimmt, dann hätten wir das natürlich auch gemacht."
Kernaussage
Rheinmetall verlangt 100.000 Euro für eine Drohne.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 12:44Richard David Precht·Bonner Formel und Gewinnkalkulation in der RüstungsindustrieUnbel.0% sicher
„Genau, und da gibt es diese sogenannte Bonner Formel. Ja? Die sagt, auf ihre Selbstkosten dürfen die Rüstungsfirmen sonen kalkulatorischen Gewinn draufschlagen, der im Durchschnitt ungefähr bei etwa 6 [Prozent liegt]."
Kernaussage
Die sogenannte 'Bonner Formel' erlaubt Rüstungsfirmen, auf ihre Selbstkosten einen kalkulatorischen Gewinn von durchschnittlich etwa 6 Prozent aufzuschlagen.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 15:29Markus Lanz·Höhe des US-VerteidigungshaushaltsUnbel.0% sicher
„Die Amerikaner haben 'n Verteidigungshaushalt, der ist ja knapp von 'ner Billion, irgendwas mit 900000000000. Man will sich nicht vorstellen, was man mit diesem Geld sonst noch alles machen könnte."
Kernaussage
Der US-amerikanische Verteidigungshaushalt beträgt knapp eine Billion Dollar, irgendwas mit 900 Milliarden.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 16:10Lanz oder Precht·Trumps geplante Erhöhung des US-VerteidigungsetatsUnbel.0% sicher
„Das reichste Land der Welt hat Menschen, die sich nicht mehr ihre Mahlzeit leisten können. Gleichzeitig geht Trump hin und sagt, diese 900 Milliarden sind noch nicht genug. Wir wollen eigentlich 'n Verteidigungsetat von 1,5 Billionen Dollar."
Kernaussage
Trump will den US-Verteidigungsetat auf 1,5 Billionen Dollar erhöhen.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 16:50Lanz oder Precht·BaFin-Ermittlungen zu Insiderhandel in der RüstungsbrancheUnbel.0% sicher
„Capital schreibt das, die BaFin, das ist die oberste deutsche Finanzaufsicht, prüft Insiderhandel in der Verteidigungsbranche. Und die beschreiben dort, wie seit 2022 die BaFin Dutzende Aktiengeschäfte auf möglichen Insiderhandel untersucht hat."
Kernaussage
Die BaFin, die oberste deutsche Finanzaufsicht, prüft Insiderhandel in der Verteidigungsbranche.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 17:02Lanz oder Precht·BaFin-Ermittlungen zu Insiderhandel in der RüstungsbrancheUnbel.0% sicher
„Die BaFin, das ist die oberste deutsche Finanzaufsicht, prüft Insiderhandel in der Verteidigungsbranche. Und die beschreiben dort, wie seit 2022 die BaFin Dutzende Aktiengeschäfte auf möglichen Insiderhandel untersucht hat. Ein Konzern, die sagen nicht welcher, steht dabei ganz besonders im Fokus."
Kernaussage
Die BaFin hat seit 2022 Dutzende Aktiengeschäfte in der Verteidigungsbranche auf möglichen Insiderhandel untersucht.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 17:27Lanz oder Precht·BaFin-Ermittlungen zu Insiderhandel in der RüstungsbrancheUnbel.0% sicher
„Seit der Zeitenwende gab's da offensichtlich Dutzende verdächtige Vorgänge. Heißt, da haben Leute gewusst, da kommt 'n Großauftrag und haben noch mal schnell — ich, 48 Vorgänge überprüft. In einem gab's dann, glaube ich, auch eine Strafanzeige."
Kernaussage
Die BaFin hat im Zusammenhang mit Insiderhandel in der Rüstungsbranche 48 Vorgänge überprüft, in einem davon gab es eine Strafanzeige.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 18:01Markus Lanz·Börsengang des Panzerbauers KNDSUnbel.0% sicher
„Und zuletzt ist bekannt geworden, so beschreiben die Kollegen das da, dass der deutsch französische Panzerbauer KNDS an die Börse will und auch der Bund dort einsteigen will."
Kernaussage
Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS plant einen Börsengang, und der Bund will dort einsteigen.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 26:47Christian Schweppe·Rheinmetall und Vergabe an konzerninterne UnterauftragnehmerUnbel.0% sicher
„Firmen können unter Auftragnehmer einsetzen, die zur selben Firmengruppe gehören, bei Rheinmetall total auffällig. Guckst Du in die Verträge und stellst fest, ah ja, eine Rheinmetall Firma gibt den Auftrag an die nächste weiter und selbst die Insider im Beschaffungsamt sagen, dass das sich im Zweifel eben für die Firmen lohnt. Es gibt keine Firma, die das so stark macht wie Rheinmetall."
Kernaussage
Rheinmetall setzt bei Rüstungsaufträgen systematisch Unterauftragnehmer ein, die zur selben Firmengruppe gehören – stärker als jede andere Rüstungsfirma.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 28:02Christian Schweppe·Parlamentarische Kontrolle großer RüstungsausgabenUnbel.0% sicher
„Also gibt's in diesem Fall mehr als 30 Vorlagen, alles Rüstungsgeschäfte über 25000000, und wenn ich das zusammen addiere, dann komme ich auf 50000000000 Euro, die an diesem Tag in genau 4 Stunden durch den Haushaltsausschuss gegangen sind."
Kernaussage
Am 17. Dezember (letzter Dezember) gab es mehr als 30 Vorlagen für Rüstungsgeschäfte über jeweils 25 Millionen Euro im Haushaltsausschuss.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 28:11Christian Schweppe·Parlamentarische Kontrolle großer RüstungsausgabenUnbel.0% sicher
„Also gibt's in diesem Fall mehr als 30 Vorlagen, alles Rüstungsgeschäfte über 25000000, und wenn ich das zusammen addiere, dann komme ich auf 50000000000 Euro, die an diesem Tag in genau 4 Stunden durch den Haushaltsausschuss gegangen sind."
Kernaussage
Am 17. Dezember 2025 wurden Rüstungsgeschäfte im Gesamtvolumen von 50 Milliarden Euro in genau 4 Stunden durch den Haushaltsausschuss gebracht.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 31:44Markus Lanz·Zur fragmentierten europäischen RüstungslandschaftUnbel.0% sicher
„Also die Amerikaner kommen ungefähr mit 30 großen Waffensystemen aus. Europa hat 180. Nur das mal klarzumachen."
Kernaussage
Die USA kommen mit ungefähr 30 großen Waffensystemen aus.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 31:47Markus Lanz·Zur fragmentierten europäischen RüstungslandschaftUnbel.0% sicher
„Also die Amerikaner kommen ungefähr mit 30 großen Waffensystemen aus. Europa hat 180. Nur das mal klarzumachen."
Kernaussage
Europa hat 180 große Waffensysteme.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 32:01Markus Lanz·Zum Scheitern des europäischen FCAS-KampfflugzeugprojektsUnbel.0% sicher
„Und würd dich gerne fragen, Christian, in dem Kontext europäische Verteidigung, es ist doch grad ein Projekt dieser Art, FCAS, der der das das Kampfflugzeug spektakulär gescheitert. Hast Du eine Idee, wie viele Milliarden da schon reingeflossen sind, jetzt zu sagen, Freunde, tut uns leid, also wird jetzt doch nix mit dem europäischen Kampfflugzeug?"
Kernaussage
Das europäische Kampfflugzeugprojekt FCAS ist gescheitert.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 33:21Christian Schweppe·Kosten gemeinsamer europäischer RüstungsbeschaffungUnbel.0% sicher
„Also jedenfalls kann man ja mal sagen, gibt's im Europaparlament einen wissenschaftlichen Dienst und er hat eine Studie rausgebracht und die ist interessant, weil diese Studie sagt, wenn wir europäisch rüsten würden, dann könnten wir insgesamt 40 Prozent einsparen. Also nicht mehr jeder nationale Staat für sich, sondern zumindest in groben Zügen das zusammen zu machen."
Kernaussage
Laut einer Studie des wissenschaftlichen Dienstes des Europaparlaments könnten europäische Staaten bei gemeinsamer Rüstungsbeschaffung insgesamt 40 Prozent einsparen.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 34:08Christian Schweppe·Fragmentierung europäischer vs. amerikanischer RüstungssystemeUnbel.0% sicher
„Wie viele Systeme haben die Amerikaner, wie viele haben die EU-Staaten? 14 Kampfpanzer Amerika 1. 23 Artilleriesysteme USA 2. 16 U-Boote in Europa, USA 4. Das sind die Zahlen jetzt, die noch nicht ganz so alt sind, auch aus einer Studie vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel."
Kernaussage
Europa hat 14 verschiedene Kampfpanzer-Typen, die USA nur 1.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 34:11Christian Schweppe·Fragmentierung europäischer vs. amerikanischer RüstungssystemeUnbel.0% sicher
„14 Kampfpanzer Amerika 1. 23 Artilleriesysteme USA 2. 16 U-Boote in Europa, USA 4. Das sind die Zahlen jetzt, die noch nicht ganz so alt sind, auch aus einer Studie vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel."
Kernaussage
Europa hat 23 verschiedene Artilleriesystem-Typen, die USA nur 2.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 34:16Christian Schweppe·Fragmentierung europäischer vs. amerikanischer RüstungssystemeUnbel.0% sicher
„14 Kampfpanzer Amerika 1. 23 Artilleriesysteme USA 2. 16 U-Boote in Europa, USA 4. Das sind die Zahlen jetzt, die noch nicht ganz so alt sind, auch aus einer Studie vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel."
Kernaussage
Europa hat 16 verschiedene U-Boot-Typen, die USA nur 4.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 36:28Christian Schweppe·Regionale Verteilung der deutschen RüstungsausgabenUnbel.0% sicher
„Ja, Markus Söder sagt 45. 45 Cent der neuen Rüstungsausgaben, die sollen übrigens nach Bayern gehen. Also diese beiden Pole würde ich jetzt mal sagen, dass das sind so die beiden Machtzentren mit den unterschiedlichsten Abgeordneten, die da auch Interessen haben."
Kernaussage
Markus Söder fordert, dass 45 Prozent der neuen Rüstungsausgaben nach Bayern gehen sollen.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 40:17Christian Schweppe·Kosten der Bundeswehr-Digitalisierung durch neue FunkgeräteUnbel.0% sicher
„Und das ist so ein Projekt, was ziemlich gut zeigt, wie viel Geld es geht und wie gut mit diesem Geld umgegangen wird. Also der Einbau und auch der Betrieb dieser Funkgeräte wird am Ende mehr als elfeinhalb Milliarden Euro kosten."
Kernaussage
Der Einbau und Betrieb neuer Funkgeräte für die Bundeswehr wird am Ende mehr als 11,5 Milliarden Euro kosten.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 40:31Christian Schweppe·Stückpreise für Bundeswehr-FunkgeräteUnbel.0% sicher
„Stückpreis von so einem Fahrzeugfunkgerät für den Führungsfunk, wie das heißt, 65000 Euro für ein Gerät."
Kernaussage
Ein Fahrzeugfunkgerät für den Führungsfunk der Bundeswehr kostet 65.000 Euro pro Stück.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 40:40Christian Schweppe·Überhöhte Preise bei Bundeswehr-FahrzeugenUnbel.0% sicher
„Und dann kannst Du natürlich von da gehen zu allen möglichen Preisen, ja? Warum kosten Jeeps, ganz normale Jeeps, mehr als 200000 Euro pro Stück?"
Kernaussage
Normale Jeeps für die Bundeswehr kosten mehr als 200.000 Euro pro Stück.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 40:50Christian Schweppe·Überhöhte Preise bei Bundeswehr-FahrzeugenUnbel.0% sicher
„Warum gibt's Sattelabschlepper, die 1000000 pro Stück kosten? Warum gibt's Lenkflugkörper, die bis zu 4 oder 5000000 kosten?"
Kernaussage
Sattelabschlepper für die Bundeswehr kosten 1 Million Euro pro Stück.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 40:55Christian Schweppe·Überhöhte Preise bei Bundeswehr-RüstungsgüternUnbel.0% sicher
„Warum gibt's Sattelabschlepper, die 1000000 pro Stück kosten? Warum gibt's Lenkflugkörper, die bis zu 4 oder 5000000 kosten? Also offiziell gibt's immer einen Grund dafür, ne?"
Kernaussage
Lenkflugkörper für die Bundeswehr kosten bis zu 4 oder 5 Millionen Euro pro Stück.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 41:25Christian Schweppe·Munitionspreise und Profitabilität für RheinmetallUnbel.0% sicher
„Also wenn da ein Schuss 1000 Dollar kostet, was Armin Pappberger auch in so Lobbygespräch — CEO von Rheinmetall. Der Chef von Rheinmetall, genau, vielleicht gerade so der bekannteste Deutsche auch."
Kernaussage
Ein einzelner Schuss Munition kostet laut Rheinmetall-CEO Armin Papperger 1.000 Dollar.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 46:56Moderator/Journalist (zitiert ukrainischen Offizier)·Preisvergleich westlicher vs. ukrainischer BodendrohnenUnbel.0% sicher
„Er sagt, das 2. Ist der Preis. Und das ist ein enormes Problem, denn in vielen Fällen kosten in Europa produzierte Bodendrohnen ungefähr zehnmal so viel wie das, was wir selber in der Ukraine bauen."
Kernaussage
In Europa produzierte Bodendrohnen kosten ungefähr zehnmal so viel wie vergleichbare in der Ukraine selbst produzierte Bodendrohnen.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 47:01Moderator/Journalist (zitiert ukrainischen Offizier)·Preise ukrainischer vs. westlicher Bodendrohnen im KriegUnbel.0% sicher
„Das heißt, die bauen etwas, was 20.000 Euro kostet. Und wenn Du dann, also die Ukrainer selbst – und das deutsche Produkt oder das westliche Gerät kostet dann 300.000 Euro."
Kernaussage
Eine in der Ukraine selbst gebaute Bodendrohne kostet rund 20.000 Euro, während das westliche/deutsche Äquivalent rund 300.000 Euro kostet.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 56:01Christian Schweppe·Verteilung des Bundeswehr-Sondervermögens an RheinmetallUnbel.0% sicher
„Wenn ich mir jetzt angucke, wie viel für Rheinmetall ausgegeben wird von den ersten 100000000000 dem Sondervermögen, er sagt Rheinmetall haben Sie 42000000000 bekommen, dann können wir ja mal drüber reden, ob das kein Sondervermögen Rheinmetall ist."
Kernaussage
Rheinmetall hat aus dem ersten 100-Milliarden-Sondervermögen 42 Milliarden Euro bekommen.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 59:08Christian Schweppe·Rüstungsausgaben am 17. Dezember 2025 im HaushaltsausschussUnbel.0% sicher
„nehmen wir wieder diesen Weihnachtstermin, was ja so ein bisschen Christmashopping wahr. An diesem Tag sind nicht nur diese 50000000000 durchs Parlament gegangen, sondern alleine an Vorauszahlungen für die beteiligten Rüstungsfirmen. 6000000000 Euro."
Kernaussage
An dem Tag (17. Dezember 2025) wurden allein an Vorauszahlungen für beteiligte Rüstungsfirmen 6 Milliarden Euro beschlossen.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.
▶ 59:46Markus Lanz·Streichung der BAföG-Erhöhung trotz KoalitionsvertragUnbel.0% sicher
„Und wurde ja grade, obwohl's im Koalitionsvertrag steht, den jungen Leuten erklärt, dass wir jetzt doch die kleine BAFÖG Erhöhung streichen müssen, obwohl alle ganz genau wissen, auch die haben Inflation, auch die kämpfen grade an allen Fronten."
Kernaussage
Die geplante BAföG-Erhöhung wurde gestrichen, obwohl sie im Koalitionsvertrag stand.
Für diese Aussage konnten keine verlässlichen Quellen gefunden werden.